Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie Menschen Teil einer Gemeinschaft bleiben können, auch wenn Krankheit, psychische Belastungen oder andere Lebensumstände eine reguläre Arbeit kaum oder gar nicht mehr möglich machen.
Was im Kleinen begann, ist über die Jahre gewachsen: Aus persönlichem Engagement entstanden eine Gewürzmanufaktur, eine niederschwellige Tagesstruktur und eine Gemeinschaft, in der ganz unterschiedliche Menschen ihren Platz gefunden haben.
Heute erzähle ich in Referaten und an Veranstaltungen von diesen Erfahrungen.
Von Menschen, die oft mehr beitragen möchten, als man ihnen zutraut.
Von chronischen Erkrankungen, die man einem Menschen häufig nicht ansieht.
Von Arbeit, Zugehörigkeit und Würde.
Und davon, was entstehen kann, wenn Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen bereit sind, Türen zu öffnen.
Dabei geht es mir nicht darum, fertige Konzepte zu präsentieren. Ich erzähle aus der Praxis: von dem, was funktioniert hat, von Umwegen und Fehlern, von überraschenden Begegnungen – und von Menschen, die meinen Blick auf Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe verändert haben.
Vielleicht entsteht daraus auch bei anderen die Frage:
Welche Tür könnte ich öffnen?
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